Brand Monitor Krankenhäuser

Nach wie vor nutzen nur ganz wenige Krankenhäuser die Möglichkeiten der Social Media und lassen damit viel Potential liegen. Selbst Privatspitäler und Kuranstalten, nützen diese Möglichkeit nur sehr sporadisch. Richtig eingesetzt bieten die sozialen Medien viele Chancen für Krankenhäuser, Kuranstalten und Reha-Zentren.

Denn das Internet ist für Patienten die erste Informationsquelle bei Gesundheitsthemen. Patienten tauschen sich über Operationen, Betreuung, Pflege, Organisation oder (meist kritisch) über das Essen aus. Schwangere über die beste Entbindungsstation und Jungärzte debattieren über Ihren Ausbildungsplatz.

Das Wiener AKH als größtes Krankenhaus Österreichs wird am häufigsten besprochen. Die Rudolfstiftung profitiert vom guten Ruf der zu ihr gehörenden Semmelweisklinik, das St. Josef Krankenhaus in Wien punktet als sehr gute Entbindungsklinik aber auch kleinere Spitäler wie das Salzkammergut-Klinikum werden wegen der guten Betreuung von Patienten hervorgehoben. Dazu kommen noch die spezialisierten Kliniken in den Alpen, die zwar zumeist klein sind, aber große Erfahrung in der Unfallchirurgie haben, wie das Bezirkskrankenhaus St. Johann oder das Landeskrankenhaus Hall.

Negative Beiträge stammen oft von unzufriedenen Patienten oder Behandlungsfehlern. Ebenso müssen sich Krankenanstalten auch intensiver Kritik in den Social Media aufgrund von Kostenexplosionen oder Protesten der Belegschaft stellen.

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